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Haben Sie Probleme mit der Wirbelsäule? - Machen Sie Schluss damit!

60 % aller Menschen haben Probleme mit der Wirbelsäule. Sei es die gesamte Wirbelsäule, die einzelnen Wirbel oder die Bandscheiben. Unsere ganze Gesundheit hängt an unserer Wirbelsäule, da sie mit zahlreichen anderen Teilen wie Muskeln, Geweben, Drüsen und Organen verbunden ist.

Durch eine falsche Körperhaltung und einseitige Belastung der Wirbelsäule und damit der Zwischenwirbelscheiben werden häufig Schmerzen verursacht. Besonders "schlechte Betten" zählen zu den Haupt-Ursachen von Rückenleiden!

Was ist die Funktion der Wirbelsäule?

Die Wirbelkörper mit den Bandscheiben und dem Rückenmark bilden unsere Körpermitte. Alles in allem ist die Wirbelsäule das Bindeglied zwischen den verschiedensten Knochen des Skelettes und wird durch verschiedene Bänder zusammengehalten. Erst die besondere Doppel-S-Form ermöglicht dem Mensch relativ problemlos den aufrechten Gang. Die Bandscheiben zwischen den einzelnen Wirbelkörper und eben diese spezielle Doppel-S Form dient der Dämpfung des gesamten Körpers und insbesondere dem Kopf mit dem Gehirn.

Des Weiteren befinden sich zwischen den einzelnen Wirbelkörper die sogenannten Bandscheiben. Jede Bandscheibe dient ebenso wie das Doppel-S der Wirbelkörper als zusätzlicher Stoßdämpfer. Zudem sorgen sie für die gewisse Beweglichkeit des Menschen, da jedes für sich wie ein kleines Gelenk funktioniert. Bandscheiben sind mit Flüssigkeit gefüllt und erhalten so ihre Elastizität. Die Flüssigkeit in den Bandscheiben reduziert sich im Laufe des Tages, da sie permanent komprimiert werden. Erst im Schlaf ist es ihnen möglich, sich wieder mit Flüssigkeit zu füllen, um am nächsten Tag wieder einen Puffer und eine Dämpfung zu garantieren. Ein Grund mehr warum guter Schlaf so wichtig ist.

Im Inneren eines jeden Wirbelkörper befindet sich ein Kanal, der in der Gesamtheit aller Wirbel den Wirbelkanal bildet. In diesem Wirbelkanal verläuft das Rückenmark, das zusammen mit dem Gehirn das zentrale Nervensystem bildet. In ihm verlaufen die Nervenverbindungen zwischen unserem Gehirn und allen Organen und Extremitäten bzw. Körperregionen. Dieses wird durch die knöchernen Wirbel geschützt, da das Rückenmark die wichtige Funktion hat, Signale vom Gehirn in den Körper und wieder zurück zu transportiert. Ist das Rückenmark durch Verletzungen oder degenerative Veränderungen geschädigt, kommt es zu deutlichen Einschränkungen der Beweglichkeit bis hin zu Lähmungen.


Aufbau der Wirbelsäule:

Der Aufbau der Wirbelsäule

Von oben nach unten lässt sich die Wirbelsäule in 5 Abschnitte unterteilen:

  • Halswirbelsäule:
    zusammengesetzt aus 7 Halswirbel
  • Brustwirbelsäule:
    zusammengesetzt aus 12 Brustwirbel
  • Lendenwirbelsäule:
    zusammengesetzt aus 5 Lendenwirbel
  • Kreuzbein:
    zusammengesetzt aus 5 verwachsenen Kreuzwirbel
  • Steißbein:
    zusammengesetzt aus 4-5 verwachsenen Steißwirbel

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wirbelsäule sich aus 24 freien Wirbel und dem Kreuz- und Steißbein zusammensetzt. Man nummeriert die Wirbel folgendermaßen:

  • Cervicale Wirbel:
    Das sind Wirbel der Halswirbelsäule. Sie werden vom 1. Halswirbel an mit C1 bis C7 bezeichnet.
  • Thorakale Wirbel:
    Das sind die Wirbel der Brustwirbelsäule. Sie werden vom 1. Brustwirbel an als Th 1 bis Th 12 bezeichnet.
  • Lumbale Wirbel:
    Das sind die Wirbel der Lendenwirbelsäule. Sie werden vom 1. Lendenwirbel an mit L1 bis L5 bezeichnet.

Wirbelsäule Die Wirbelsäule zeigt deutlich eine doppelt S-förmige Krümmung, d.h. die Halswirbelsäule weist eine Biegung nach innen auf (konkav). Die Brustwirbelsäule dagegen wölbt sich nach außen (konvex), die Lendenwirbelsäule geht wieder nach innen und das Kreuz- und Steißbein erneut nach außen.

Diese spezielle Form der menschlichen Wirbelsäule hat den Sinn, Erschütterungen, die beim aufrechten Gang normalerweise auftreten, möglichst gering zu halten und besser zu verteilen. Damit wird das menschliche Gehirn vor größeren Erschütterungen, wie beispielsweise beim Laufen das Auftreten, geschützt.

Nicht jeder menschliche Rücken sieht gleich aus. Es gibt Menschen mit einem Hohlkreuz, mit einem Flachrücken oder einem Rundrücken.

Das folgende Bild veranschaulicht den Vergleich eines normalen Rückens mit drei anderen.

Haltungsschäden

Ursachen für Rückenschmerzen:

  • organisch bedingte Wirbelsäulen-Erkrankungen
  • angeborene organische Schäden
  • Erkrankungen wie Morbus Bechterew oder Morbus Scheuermann
  • falsche Ernährung
  • körperliche Schwerarbeit
  • Übergewicht
  • falsche Bewegungsmuster
  • psychische Belastungen, wie z.B. Stress oder Zeitdruck
  • mangelnde Bewegung
  • persönliches Umfeld
  • einseitige körperliche Belastung
  • Zwangshaltung des Rumpfes
  • Fehlhaltungen am Arbeitsplatz

allnatura Tipps und Ratschläge

  • Grundsätzlich: Bewegung ist wichtig, damit auch die Wirbelsäule stützende Muskulatur trainiert wird und die Flexibilität erhalten bleibt.
  • Beim Sport ist auf die richtige Ausführung der Übungen zu achten.
  • Bei der Arbeit auf die richtige Sitzposition / Arbeitsposition achten.
  • Die richtige Matratzen/Lattenrost/Kissen Kombination ist wichtig für die Regeneration.
  • Massagen können Verspannungen lösen.

Falsches und richtiges Liegen

zu hart liegen falsch: Die Matratze ist zu hart, die Wirbelsäule wird geknickt und es kommt zu Rückenschmerzen.
zu weich liegen falsch: Die Matratze ist zu weich, die Wirbelsäule hängt durch und wird geknickt. Auch in diesem Fall kommt es zu Rückenschmerzen.
richtig liegen richtig: Matratze mit variablem Härtegrad und hoher Punktelastizität, die Wirbelsäule ist in einer geraden und entspannten Position und man kann schmerzfrei schlafen.

Wirbelsäulen-Probleme kommen also nicht von ungefähr, denn falsches und zu hartes Liegen kann zu starken Schmerzen im Rückenbereich führen und schon vorhandene Schmerzen können noch verschlimmert werden.

Mit den unten aufgeführten Matratzen-Varianten ist man in der Lage, nach seinen eigenen, ganz individuellen Ansprüchen an eine Schlafunterlage, die richtige Matratze auszuwählen.

Dieser Artikel soll nur Ihrer allgemeinen Information dienen und darf keinesfalls Grundlage für eine Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung sein. Er kann einen Arztbesuch selbstverständlich nicht ersetzen.



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