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Schimmelpilz-Allergie



Was ist eine Schimmelpilzallergie?


Eine Schimmelpilzallergie ist eine Überempfindlichkeit auf die Sporen von Schimmelpilzen.
Beim Kontakt mit menschlichen Schleimhäuten setzen die Sporen Substanzen frei, die bei bestimmten sensibilisierten Menschen folgende Symptome auslösen:

  • Husten
  • Fließschnupfen
  • Niesanfälle
  • Nesselfieber
  • Asthma
  • Verschleimung der Atemwege
  • akute Atemnot
  • Schnupfen
  • verstopfte Nase
  • gerötete, juckende und tränende Augen
  • Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Blähungen
  • Juckreiz und Ekzeme der Haut

Schimmelpilze sind mikroskopisch kleine Organismen, die fadenförmige Strukturen bilden. Zum Zweck der Vermehrung bilden sie Sporen (Samen), welche durch die Luft verbreitet oder mit Nahrungsmitteln eingenommen werden. Bei den Allergenen der Schimmelpilzallergie handelt es sich um diese Sporen und manchmal sind auch Teile der Schimmelpilzfäden verantwortlich.

Schimmelpilze wachsen überall dort, wo es warm und feucht ist und organische Stoffe zur Verfügung stehen. Sie befallen bevorzugt Lebensmittel, Tapeten, Papier, Stoffe und Pflanzen in Küche, Kühlschrank, Bad, Keller und Garten. Sie gedeihen besonders gut bei einer Luftfeuchtigkeit von 80% und mehr und einer Temperatur von über 20°C.

 




 

Die wichtigsten Schimmelpilze, die eine Allergie auslösen:


Aspergillus:
Dieser Schimmelpilz wächst auf Baumwollstoffen, Hanf, Jute und Kapok, sowie auf Schaumstoffmatratzen und Polstermöbeln. Er ist auch auf Früchten, Gemüse, im Mehl, im Heu, auf Holz, Papier und Tapeten, sowie auch im Tierkot zu finden. Er hält sich auch besonders gern in allen feuchten Ecken auf.

Cladosporium:
Dieser Schimmelpilz kommt bevorzugt in Sumpfgebieten, im Wald und in Gärten vor, weil er gerne auf verfaulten Pflanzen und Laub wächst. Er befindet sich auch in Gewächshäusern und in schlecht gereinigten Kühlschränken und wächst ebenfalls auf Textilien wie beispielsweise Leinen.

Alternaria:
Dieser Schimmelpilz kommt bevorzugt in Sumpfgebieten, im Wald und in Gärten vor, weil er gerne auf verfaulten Pflanzen und Laub wächst. Man findet ihn aber vor allem auf Mehl, Obst und Gemüse und er wächst außerdem noch auf Textilien.

 

Wie wird eine Diagnose erstellt?


Eine Diagnose wird anhand der beschriebenen Symptome erstellt. Bei der ärztlichen Untersuchung werden folgende Fragen gestellt:
  • Treten die Beschwerden bei der Gartenarbeit oder der Arbeit im Freien auf?
  • Treten die Beschwerden ganzjährig auf?
  • Treten typische allergische Symptome nur nach Aufenthalt
    in bestimmten Räumen auf?
  • Treten die Beschwerden nur zu bestimmten Tageszeiten auf?
Des Weiteren werden ein Hauttest und ein Provokationstest durchgeführt. Es kann auch ein Bluttest durchgeführt werden, um eine Diagnose zu bestätigen oder zu ergänzen.



allnatura Tipps und Ratschläge
 

Wie kann eine allergische Reaktion vermieden werden?

  • Die Wohnung sollte immer gut gelüftet sein und die relative Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40% und 50%, auf keinen Fall darüber liegen.
  • Regelmäßiges Stoßlüften ist wichtig. Achten Sie auf trockene Luft und darauf, dass die Raumtemperatur nicht über 20°C liegt.
  • Sowohl Matratzen-, Kissen- und Bettbezüge, als auch Bettdecken sollten bei 60°C waschbar sein.
  • Küchenabfälle nicht liegen lassen, Obst und Gemüse im Kühlschrank aufbewahren.
  • Zimmerpflanzen sollten nicht im Schlafbereich stehen.
  • Es sollten auch keine Luftbefeuchter oder Klimaanlagen verwendet werden.
  • Bei der Gartenarbeit sollte darauf geachtet werden, dass man nicht zu intensiv mit abgestorbenen Pflanzenteilen und Kompost in Kontakt kommt.
  • Das Trocknen der Wäsche im Freien sollte vermieden werden, denn dort können sich Sporen an Textilien heften.
  • Orte mit erhöhter Sporenbelastung (Komposthaufen, Keller) sollten gemieden werden.
  • Beachten Sie beim Aufenthalt im Freien den Sporen-Flugkalender.

Sporen-Flugkalender:

Behandlungsmethoden durch die Schulmedizin:


Hier stellen wir Ihnen die verschiedenen Lösungs-Ansätze vor, die größtenteils durch die Schulmedizin angewandt werden:

Medikamente wie Antihistaminika dienen nur zur Kontrolle der Beschwerden, führen aber nicht zu einer richtigen Heilung. Es ist hierbei wichtig, den Kontakt mit Schimmelpilzen so weit wie möglich zu vermeiden.

Eine weitere Möglichkeit zur Heilung besteht durch die Hypo-Sensibilisierung. Hierbei wird eine Behandlung mit den jeweiligen Schimmelpilzen durchgeführt. Diese Methode ist jedoch sehr aufwändig und erfordert ein hohes Maß an Patienten-Mitarbeit.

 

Hilfe durch alternative Heilmethoden:


Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Heilmethoden, die Ihnen helfen können: